Stellenausschreibung Oberschulrat/Oberschulrätin

für den Bereich Grund- und Förderschulen

 

Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport ist zum 01.08.2022 im Staatlichen Schulamt Frankfurt (Oder) eine Stelle

 

einer Oberschulrätin / eines Oberschulrates (w/m/d)

 

für den Bereich der Grund- und Förderschulen zu besetzen.

 

Die Stelle der Oberschulrätin / des Oberschulrates ist nach Besoldungsgruppe A 15 BbgBesO bzw. Entgeltgruppe 15 TV-L bewertet.

Eine Ernennung zur Oberschulrätin oder zum Oberschulrat kann erst nach Erfüllen der beamten- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen erfolgen.

 

Aufgaben

 

Im Rahmen der Aufgabenwahrnehmung des staatlichen Schulamtes sind inhaltliche und strukturelle Änderungen der Aufgabengebiete möglich. Die insoweit notwendige Flexibilität und Mobilität werden vorausgesetzt. Derzeit ist die regionale Zuständigkeit für die Schulaufsicht über die Grund- und Förderschulen in den Landkreisen Barnim und Uckermark vorgesehen. Dienststelle ist das Staatliche Schulamt Frankfurt (Oder) mit Sitz in Frankfurt (Oder). Dienstort für die ausgeschriebene Stelle ist die Außenstelle des Staatlichen Schulamtes Frankfurt (Oder) in Angermünde.

Unabhängig von der jeweiligen zugeordneten Funktion bestehen für jede Schulrätin oder jeden Schulrat allgemeine schulfachliche Aufgaben, die das Ziel der Bestandsaufnahme, Entwicklung und Sicherung der Qualität von Lehren und Lernen haben. Hierzu zählen insbesondere die Wahrnehmung der Fachaufsicht über die Schulen, die Unterstützung der Schulen durch Beratung, die Gewährleistung von Zusammenarbeit und Informationsaustausch, die Wahrnehmung von Aufgaben der Personalführung und der Personalentwicklung sowie die Mitwirkung bei Prüfungen nach dem Lehrerbildungsrecht.

 

Zu den schulaufsichtsbezogenen Fachaufgaben der Schulrätin oder des Schulrates gehören im Weiteren:

 

  • Kontrolle und Beratung bei der Entwicklung und internen Evaluation von pädagogischen Konzepten und Schulprogrammen sowie der Ergebnisse des Lehrens und Lernens,
  • die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Kita, Hort und Schule durch Beratung,
  • die Beratung von Schulen, Schulträgern und Kooperationspartnern zu Ganztagsangeboten,
  • die Beratung der Schulen und Koordinierung des Einsatzes besonders fachkundiger Lehrkräfte für die Förderarbeit bei Teilleistungsstörungen,
  • die Koordinierung der Zusammenarbeit von Grundschulen und weiterführenden allgemeinbildenden Schulen bei der Information und Beratung der Eltern zum Übergang in die Jahrgangsstufen 5 und 7 sowie Mitwirkung in Fragen der Schulentwicklungsplanung,
  • Leitung, Steuerung und Beratung der regionalen Netzwerke „Grund- und Förderschule“,
  • die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Vergleichsarbeiten und diagnostischen Tests,
  • Koordinierung des Einsatzes von Förderschullehrkräften im gemeinsamen Unterricht,
  • Zusammenarbeit mit den Sonderpädagogischen Förder- und Beratungsstellen,
  • Entscheidung zum Vorliegen sonderpädagogischen Förderbedarfs sowie zum weiteren Vorgehen,
  • Koordinierung der Zusammenarbeit von Förderschulen, Grundschulen und weiterführenden Schulen zum Übergang 6/7 im gemeinsamen Unterricht,
  • Vertretung des Schulamtes bei der Zusammenarbeit mit Fachverbänden, Jugend- und Sozialämtern, Gesundheitsämtern, Behindertenbeauftragten, Werkstätten für Behinderte sowie die Zusammenarbeit mit Gremien.

 

Unabdingbare Anforderungen

 

  • Befähigung für eine der folgenden Laufbahnen: des Lehrers für die Primarstufe, des Lehrers für die Sekundarstufe I, des Lehrers an Förderschulen oder des Förderschullehrers
  • Nachweis einer mindestens fünfjährigen Tätigkeit in der der Laufbahn entsprechenden Schulstufe und davon mindestens einer zweijährigen Tätigkeit in einem Beförderungsamt als Schulleiter/-in oder stellv. Schulleiter/-in, als Abteilungsleiter/-in an einem Oberstufenzentrum, als Seminarleiter/-in oder stellv. Seminarleiter/-in in der Lehrerausbildung oder einer entsprechenden Tätigkeit.

 

Sonstige Anforderungen

 

  • Mehrjährige Erfahrungen mit überdurchschnittlichen Leistungen bei der Wahrnehmung schulischer Leitungsaufgaben.

 

  • Darüber hinaus werden anwendungssichere Kenntnisse im Verwaltungs- und Schulrecht, gute Kenntnisse der bestehenden Regelungen und Bedingungen für die Gestaltung und Entwicklung der brandenburgischen Schulen und die Bereitschaft zur konstruktiven und kollegialen Zusammenarbeit mit den Leitungen der Grund- und Förderschulen, mit dem Schulrätekollegium und den Verwaltungskräften gefordert.

 

  • Engagement und hohe Arbeitsbereitschaft, Verhandlungsgeschick, Überzeugungskraft und Konsensfähigkeit sowie Kompetenz zur Wahrnehmung von Management- und Führungsfunktionen werden vorausgesetzt.

 

Der Dienstposten ist für eine Teilzeitbeschäftigung grundsätzlich nicht geeignet.

 

Schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des § 2 SGB IX werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Die Bewerbung von Frauen ist besonders erwünscht.

 

Ihre ausführliche Bewerbung (tabellarischer Lebenslauf, Qualifikationsnachweise, beruflicher Werdegang, aktuelle Beurteilung/aktuelles Zeugnis – nicht älter als ein Jahr) sowie ggf. eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte senden Sie bitte bis zum 17.06.2022 unter Angabe des Kennwortes „SR G/F“ an:

 

Staatliches Schulamt Frankfurt (Oder)

Herrn Dr. Steinke

Gerhard-Neumann-Straße 3

15236 Frankfurt (Oder)

 

 

 

 

Hinweis zum Datenschutz

Die im Rahmen der Bewerbung mitgeteilten personenbezogenen Daten werden auf der Grundlage des § 26 des Brandenburgischen Datenschutzgesetzes verarbeitet.

Sofern Sie mit der Verarbeitung der Daten nicht einverstanden sind, oder die Einwilligung widerrufen, kann die Bewerbung in diesem Stellenbesetzungsverfahren nicht berücksichtigt werden.

 

 

Allgemeine Hinweise

Bitte beachten Sie, dass sämtliche Unterlagen in deutscher Sprache bzw. Übersetzung eingereicht werden müssen. Bewerberinnen und Bewerber mit ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir, eine beglaubigte Übersetzung ihres Bildungsabschlusses sowie den Nachweis der Gleichwertigkeit einzureichen.

Die Bewerbungsunterlagen werden grds. nicht zurückgeschickt. Sollten Sie eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen wünschen, legen Sie bitte einen ausreichend frankierten Rückumschlag bei. Andernfalls werden die Bewerbungsunterlagen nach einer Aufbewahrungsfrist von 3 Monaten nach Abschluss des Verfahrens vernichtet. Bewerbungskosten werden nicht erstattet.

 

letzte Änderung am 01.06.2022